Aufbau und Gliederung der wissenschaftlichen Arbeit

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Aufbau Gliederung Definition

Eine wissenschaftliche Arbeit ist ein umfassendes Projekt, das je nach Fortschritt deines Studiums an Umfang zunimmt. Dabei nimmt meistens nicht nur die Seitenzahl zu, sondern auch die Anzahl der verschiedenen Bestandteile der wissenschaftlichen Arbeit. Denn zum Aufbau und der Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit gehört weit mehr als lediglich Einleitung, Hauptteil und Fazit. Wir zeigen dir alles, was du für deine wissenschaftliche Arbeit brauchst.

Aufbau und Gliederung „einfach erklärt“

Aufbau und Gliederung beschreiben die gesamte Struktur einer wissenschaftlichen Arbeit. Während der Aufbau alle vorbereitenden Schritte mit einbezieht (beginnend mit dem Exposé), umfasst die Gliederung die finale wissenschaftliche Arbeit. Die finale Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit spiegelt sich im Inhaltsverzeichnis wider.

Definition: Aufbau und Gliederung

Aufbau und Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit sind eng miteinander verknüpft, denn im späteren Verlauf entwickelt sich der Aufbau immer weiter zur finalen Gliederung deiner wissenschaftlichen Arbeit.

Die Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit umfasst alle Bestandteile der wissenschaftlichen Arbeit. Das heißt, dass alle Bestandteile, die Teil der finalen wissenschaftlichen Arbeit sind, Teil der Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit sind.

Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit umfasst zudem noch vorbereitende Anfertigungen, die nicht zur eigentlichen Arbeit gehören, dennoch einen wichtigen Stellenwert im Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit haben.

Aufbau und Gliederung von verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten unterscheiden sich hauptsächlich in Bezug auf den Umfang. Inhaltlich ähneln sich die verschiedenen Arten von wissenschaftlichen Arbeiten. Einen Überblick über die verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten findest du hier:

Das Exposé

Der erste Teil des Aufbaus einer wissenschaftlichen Arbeit ist das Exposé. Das Exposé einer wissenschaftlichen Arbeit legt die Gründe dar, warum die Anfertigung der wissenschaftlichen Arbeit sinnvoll ist. Dabei zeigt das Exposé die Problemstellung auf und veranschaulicht den aktuellen Forschungsstand des behandelten Themas. Wenn du ein Exposé schreiben musst, achte darauf, dass du dabei bereits deine grundlegende Methodik und mögliche Ziele deiner Forschung vorstellst, um deinen Betreuer von deinem Projekt zu überzeugen.

Das Ziel deines Exposés ist es, dass du einen strukturierten Überblick über die Planung und die Erstellung deiner wissenschaftlichen Arbeit erhältst. Das Exposé zeigt dabei das Grundkonstrukt deines gesamten Vorgehens auf, allerdings kannst du im Laufe des Erstellungsprozesses auch davon abweichen, denn die Angaben in deinem Exposé sind nicht verpflichtend. Merkst du während der Schreibphase, dass du etwas ändern musst, kannst du das jederzeit tun.

Das Abstract

Das Abstract wird dem schriftlichen Teil deiner Arbeit vorangestellt und beantwortet die wichtigsten Fragen, die es zu deiner Arbeit gibt. Ein Abstract kannst du auch als eine Kurzzusammenfassung ansehen, die deinen Lesern bereits vor Beginn des Fließtextes die Relevanz deiner Arbeit darlegt. Das Abstract stellt verschiedene Bereiche deiner Arbeit kurz und prägnant vor:

  • Thema
  • Forschungsfrage
  • Zielsetzung
  • Methodik
  • Ergebnisse

Merke: Du beschreibst im Abstract bereits die Ergebnisse deiner Forschung und nennst diese auch. Das Abstract soll keine Spannung aufbauen, dass Leser ein Interesse entwickeln, sondern direkt vermitteln, ob die Forschung für sie relevant ist.

Das Abstract kann auch als „Executive Summary“ bezeichnet werden und soll einen neutralen, kurzen Überblick über deine gesamte Arbeit liefern, um potentiellen Lesern aufzuzeigen, ob deine Arbeit für sie relevant ist.

Das Exzerpt

Das Exzerpt kann Teil des Aufbaus und der Gliederung deiner wissenschaftlichen Arbeit sein, muss es aber nicht. Das ist abhängig von deiner Aufgabenstellung und deiner Prüfungsordnung. Das Exzerpt ist, ebenso wie das Abstract und das Exposé, kein Teil der schriftlichen Anfertigung deiner wissenschaftlichen Arbeit, sondern ein kurzer Auszug aus einer wissenschaftlichen Arbeit, der in den meisten Fällen eine Fragestellung beantwortet. Dadurch können mit dem Exzerpt Kernaussagen deiner wissenschaftlichen Arbeit herausgefiltert werden.

Das Deckblatt

Das Erste, was deine Leser vom Aufbau und der Gliederung deiner wissenschaftlichen Arbeit sehen, ist das Deckblatt. Das Deckblatt ist die Titelseite deiner wissenschaftlichen Arbeit und enthält dabei:

  • relevante Informationen zu deiner Person
  • Informationen zu deinem Studium
  • den Namen deines Prüfers
  • Informationen zur Art der Arbeit
  • den Titel deiner Arbeit

Der Mittelpunkt des Deckblatts ist der Titel deiner Arbeit, der in einer vergrößerten Schriftgröße in der Mitte des Deckblatts steht.

Der Sperrvermerk

Nach dem Deckblatt kann beim Aufbau deiner wissenschaftlichen Arbeit ein Sperrvermerk folgen. Ein Sperrvermerk ist zumeist dann relevant, wenn du deine wissenschaftliche Arbeit in Kooperation mit einem Unternehmen verfasst hast und die Arbeit somit vertrauliche Informationen beinhaltet, die nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sein dürfen. Ein Sperrvermerk sorgt dafür, dass deine wissenschaftliche Arbeit für eine bestimmte Zeit nicht öffentlich zugänglich ist.

Das Vorwort

Das Vorwort ist kein verpflichtender Bestandteil des Aufbaus und der Gliederung deiner wissenschaftlichen Arbeit. Das Vorwort dient dazu, dass du die persönlichen Gründe für die Themenwahl und deine persönlichen Erfahrungen beschreiben kannst. Zudem kannst du im Vorwort Danksagungen platzieren, für Personen, die dich bei der Erstellung deiner wissenschaftlichen Arbeit unterstützt haben. Musst du ein Vorwort schreiben, so platzierst du es noch vor dem Inhaltsverzeichnis.

Das Inhaltsverzeichnis

Das Inhaltsverzeichnis ist das erste Verzeichnis, das im Aufbau deiner wissenschaftlichen Arbeit erscheint. Das Inhaltsverzeichnis spiegelt die Gliederung deiner gesamten Arbeit wider und vermerkt die einzelnen Bestandteile mit der dazugehörigen Seitenzahl, auf der sich der Abschnitt befindet. Das Inhaltsverzeichnis dient der Orientierung in deiner wissenschaftlichen Arbeit und listet dabei sowohl andere Verzeichnisse, als auch alle schriftlichen Teile deiner Arbeit auf.

Die weiteren Verzeichnisse

Neben dem Inhaltsverzeichnis können noch weitere Verzeichnisse zu Beginn deiner wissenschaftlichen Arbeit stehen:

  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Abkürzungsverzeichnis

Während das Inhaltsverzeichnis ein verpflichtender Bestandteil des Aufbaus und der Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit ist, sind die weiteren Verzeichnisse nur verpflichtend, wenn sie benötigt werden. Abbildungsverzeichnis und Tabellenverzeichnis benötigst du nur, wenn du drei oder mehr Abbildungen beziehungsweise Tabellen verwendest. Auch ein Abkürzungsverzeichnis benötigst du nur, wenn du Abkürzungen verwendest, die nicht allgemein bekannt sind.

Das Glossar

Das Glossar ist ein optionaler Bestandteil von Aufbau und Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit. Ein Glossar dient als ein Nachschlagewerk, das spezifisch für deine Arbeit angelegt wird. In einem Glossar vermerkst und erklärst du alle Begriffe, die du in deiner Arbeit verwendest und die dem „normale“ Leser nicht bekannt sein könnten. Damit erfüllt das Glossar seine Funktion und steigert die Verständlichkeit deiner wissenschaftlichen Arbeit.

Die Einleitung

Der erste Bestandteil des Fließtexts von Aufbau und Gliederung einer jeden wissenschaftlichen Arbeit ist die Einleitung. Du musst bei jeder wissenschaftlichen Arbeit eine Einleitung schreiben und darin verschiedene Aspekte behandeln:

  • Einleitungssatz
  • Hinführung zum Thema
  • Vorstellung des Themas deiner wissenschaftlichen Arbeit
  • Vorstellung der Forschungsfrage deiner Arbeit
  • Erläuterung deiner Problemstellung
  • Herleitung der Methodik
  • Formulierung deiner Zielsetzung

Möchtest du die Einleitung schreiben, musst du darauf achten, dass es dabei nicht um eine reine Hinführung zu deinem Thema geht. Deine Einleitung muss deine zugrundeliegende Problemstellung erläutern, deine verwendete Methodik erklären und die Zielsetzung deiner Forschung festhalten. Darüber hinaus muss deine Einleitung deine Forschungsfrage beinhalten, da Aufbau und Gliederung deiner gesamten wissenschaftlichen Arbeit darauf basieren.

Der theoretische Rahmen

Der theoretische Rahmen ist der erste Teil des Hauptteils des Aufbaus und der Gliederung einer jeden wissenschaftlichen Arbeit. Der theoretische Rahmen ist der Theorieteil deiner Arbeit, in dem alle für deine Arbeit relevanten Informationen aus bereist vorhandener Literatur zusammengetragen werden.

Der theoretische Rahmen bildet die Grundlage für deine eigene Forschung, die du im späteren Verlauf deiner Arbeit beschreibst, erläuterst und anwendest.

Der Methodikteil

Der nächste Schritt von Aufbau und Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit handelt von deiner Forschung. Im Methodikteil beschreibst du deine Methodik. Du erklärst die Auswahl deiner Forschungsmethode, die Auswahl deiner Forschungsart und die Durchführung deiner Forschung.

Achte darauf, deine Forschung genauestens zu protokollieren und deine Entscheidungen logisch zu begründen, um den Gütekriterien gerecht zu werden und die Wissenschaftlichkeit deiner Arbeit aufrechtzuerhalten.

Deine Forschungsergebnisse

Nachdem du im Methodikteil deine Forschung beschrieben hast, folgt nun die Präsentation deiner Forschungsergebnisse. Im Ergebnisteil stellst du deine Ergebnisse vor und präsentierst dem Leser, welche Erkenntnisse du durch deine Forschung gewonnen hast.

Merke: Im Ergebnisteil werden deine Ergebnisse nicht interpretiert. Die Interpretation und Anwendung deiner Ergebnisse folgt im nächsten Abschnitt von Aufbau und Gliederung deiner wissenschaftlichen Arbeit.

Die Diskussion

Nachdem du deine Forschungsergebnisse präsentiert hast, folgt nun die Interpretation deiner Ergebnisse. In diesem Teil von Aufbau und Gliederung deiner wissenschaftlichen Arbeit ordnest du die Ergebnisse in den zuvor beschriebenen theoretischen Rahmen ein und analysierst, inwiefern die Ergebnisse den Erwartungen entsprechen. Gehe darauf ein, welche theoretischen Grundlagen sich in deiner Forschung wiederfinden und welche nicht. Auch Erkenntnisse aus deiner Forschung, die in der vorhandenen Literatur bisher gar nicht auftreten, solltest du hier entsprechend einordnen und besprechen.

Ein weiterer Teil der Diskussion deiner wissenschaftlichen Arbeit sind die Limitationen deiner Forschung. Dabei gehst du darauf ein, inwiefern du während deiner Forschung an Grenzen gestoßen bist und ob diese Limitationen einen Einfluss auf deine späteren Forschungsergebnisse hatten.

Du beendest deine Diskussion mit Empfehlungen für weiterführende Forschungen. Nachdem du deine Ergebnisse beschrieben und interpretiert hast und auch die Limitationen deiner Forschung aufgezeigt hast, kannst du nun beschreiben, inwiefern neue Forschungsansätze neue Ergebnisse erbringen können.

Das Fazit

Das Fazit bildet den letzten Teil des Fließtexts deiner wissenschaftlichen Arbeit. Im Fazit darfst du keine neuen Informationen mehr nennen, aber dennoch ist das Fazit relevant, um den Aufbau und die Gliederung deiner wissenschaftlichen Arbeit abzuschließen.

Anstelle von neuen Informationen fasst du im Fazit die Erkenntnisse deiner Arbeit zusammen und beantwortest deine Forschungsfrage. Generell solltest du darauf achten, dass dein Fazit und deine Einleitung zueinander passen und eine Art Rahmen für deine Arbeit bilden. Somit sind die wichtigsten Funktionen des Fazits:

  • Beantwortung deiner Forschungsfrage
  • Zusammenfassung deiner wichtigsten Erkenntnisse
  • Ausblick auf zukünftige Entwicklungen geben

Handlungsempfehlung und Beratungsbericht

Handlungsempfehlung und Beratungsbericht sind optionale Abschnitte im Aufbau und Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit. Sowohl die Handlungsempfehlung als auch der Beratungsbericht sind vor allem dann sinnvoll, wenn du deine wissenschaftliche Arbeit in Kooperation mit einem Unternehmen verfasst.

Der Vorteil eines Beratungsberichts ist, dass du konkrete Ratschläge in einer kompakten Form präsentieren kannst, ohne dass das kooperierende Unternehmen deine gesamte Bachelorarbeit lesen muss.

Die Handlungsempfehlung ähnelt dem Beratungsbericht, denn auch hierbei geht es darum, dass du in kompakter Form Handlungsempfehlungen vermitteln kannst, die auf deiner durchgeführten Forschung basieren.

Das Literaturverzeichnis

Richtig zitieren ist in jeder wissenschaftlichen Arbeit essentiell, um die Wissenschaftlichkeit deiner Arbeit zu gewährleisten und Plagiate zu vermeiden. Daher ist das Literaturverzeichnis ein sehr wichtiger Teil von Aufbau und Gliederung einer jeden wissenschaftlichen Arbeit. Alle von dir verwendeten Quellen müssen in Vollbelegen im Literaturverzeichnis verzeichnet werden, unabhängig vom verwendeten Zitierstil.

Merke: Achte bei deinem Literaturverzeichnis unbedingt auf die Richtigkeit der Angaben und auf Vollständigkeit, um Plagiate auf jeden Fall zu vermeiden.

Der Anhang

Der Anhang erfüllt im Aufbau und der Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit den Zweck, den seine Bezeichnung nahelegt: Du hängst Dokumente an deine Arbeit an. Alle Dokumente und Materialien, die den Lesefluss stören würden, wenn du sie im Fließtext platzieren würdest, platzierst du im Anhang. Dadurch haben deine Leser Zugriff auf die Materialien und können deine verwendeten Informationen nachverfolgen, aber der Lesefluss wird nicht beeinträchtigt.

Klassische Materialien im Anhang sind Abbildungen und Tabellen, die zu umfassend sind, um sie direkt im Fließtext zu platzieren.

Sollte dein Anhang umfassender ausfallen und viele Materialien beinhalten, ergibt es Sinn, dass du ein zusätzliches Anhangsverzeichnis anlegst, das der Orientierung des Lesers im Anhang dient.

Das Nachwort

Das Nachwort ist ein persönlicher Abstand deiner Arbeit. Dabei ist das Nachwort ein optionaler Bestandteil von Aufbau und Gliederung deiner wissenschaftlichen Arbeit.

Im Nachwort kannst du deine persönlichen Erfahrungen, die du während des Erstellens deiner wissenschaftlichen Arbeit gemacht hast, reflektieren. Im Nachwort geht es nicht um deine Forschung oder deine Forschungsergebnisse, sondern nur um deine Erfahrungen.

Zusätzlich kannst du Danksagungen im Nachwort platzieren.

Die Danksagung

Ein weiterer optionaler Teil von Aufbau und Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit ist die Danksagung. Die Funktion des Abschnitts ist das Bedanken bei Unterstützern deiner wissenschaftlichen Arbeit. Diese Unterstützung kann in verschiedenen Formen aufgetreten sein:

  • Betreuung
  • Teilnehmer
  • finanzielle Unterstützung
  • kooperierende Unternehmen

Generell kannst du in der Danksagung all den Personen danken, die dich bei der Erstellung deiner wissenschaftlichen Arbeit unterstützt haben.

Eidesstattliche Erklärung/Eidesstattliche Versicherung

Die Begriffe eidesstattliche Erklärung und eidesstattliche Versicherung sind Synonyme, denn sie beschreiben einen unterschriebenen Abschnitt am Ende einer wissenschaftlichen Arbeit, der besagt, dass:

  • du deine Arbeit ohne fremde Hilfe verfasst hast,
  • du nur die angegebenen Quellen verwendet hast,
  • du alle zitierten Textabschnitte gekennzeichnet hast und
  • du die Arbeit noch in keinem anderen Zusammenhang als Prüfungsleistung abgegeben hast.

Der Abschnitt muss handschriftlich unterschrieben und mit Datum versehen werden, um gültig zu sein.

Häufig gestellte Fragen

Der erste Schritt beim Anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit ist die Erstellung eines Exposés.
Die wissenschaftliche Arbeit an sich beginnt mit dem Deckblatt, der Fließtext beginnt mit der Einleitung.

Du brauchst immer ein Deckblatt, ein Inhaltsverzeichnis, eine Einleitung, einen Hauptteil mit theoretischem Rahmen, Ergebnisteil und Diskussion, ein Fazit, ein Literaturverzeichnis und eine eidesstattliche Versicherung.

Das kann sehr unterschiedlich ausfallen, denn die unterschiedlichen wissenschaftlichen Arbeiten unterscheiden sich vor allem im Umfang. Eine Hausarbeit kann beispielsweise ca. 15 Seiten lang sein und eine Bachelorarbeit kann ca. 50 Seiten lang sein. Allerdings gibt es auch Unterschiede zwischen einzelnen Studiengängen.

Ein Glossar ist immer ein freiwilliger Bestandteil deiner Arbeit. Du kannst Begriffe auch in den Fußnoten erklären. Allerdings ergibt ein Glossar Sinn, wenn du viele Fachbegriffe und Fremdwörter verwendest.

Das Inhaltsverzeichnis ist die finale Gliederung deiner wissenschaftlichen Arbeit. Zunächst ist die Gliederung nur eine grobe Struktur deiner Arbeit, allerdings entwickelt sich die Gliederung im Verlauf des Entstehungsprozesses zu deiner finalen Gliederung und somit deinem Inhaltsverzeichnis.

Quellen

1 Universität Mannheim: Wie schreibt man ein Abstract?, in: vwl.uni-mannheim.de, 19.03.2014, [online] https://www.vwl.uni-mannheim.de/media/Fakultaeten/vwl/Dokumente/Leitfaden_Abstract.pdf (zuletzt abgerufen am 13.01.2023)