Die Körpersprache im Bewerbungsgespräch

Kenne die Tricks!

Die zwischenmenschliche Kommunikation ist so facettenreich wie kaum eine andere, so werden nur etwa 7 Prozent eines Gesprächs vom Inhalt des Gesagten bestimmt! Ganze 93 Prozent werden alleine durch unsere Stimmlage, die Körperhaltung, Bewegung, Mimik und auch Gestik kommuniziert und beeinflusst. Dieses Wissen über die Körpersprache kann im Bewerbungsgespräch den entscheidenden Vorteil bringen! Wir zeigen dir hier einige nonverbale Verhaltensweisen die dir helfen bei deinem zukünftigen Arbeitgeber einen guten Eindruck zu hinterlassen!

Die Körpersprache im Bewerbungsgespräch – Die Vorbereitung

Nach einer Einladung zum Bewerbungsgespräch zählt vor allem eins: Vorbereitung auf allen Ebenen!

1. Die Inhaltliche Vorbereitung:
Eine fundierte Recherche über das Unternehmen, die wichtigsten Daten, die Branche des Unternehmens, die Produkte und Dienstleistungen und vieles mehr sind relevante Informationen die du dir, sofern die Information öffentlich zugänglich ist, gut einprägen solltest. Überlege dir am Besten auch gleich ein paar Fragen zu deiner Recherche, diese kannst du am Ende des Gespräches stellen und signalisierst deinem potentiellen Arbeitgeber, dass du wirklich Interesse am Job bzw. dem Unternehmen hast und auch bereit bist dich anzustrengen um einen guten Job zu machen.
2. Die persönliche Vorbereitung:
Übe die Präsentation deiner Ausbildung und Beruflichen Erfahrung am besten ein paar Mal zu Hause, das schafft Sicherheit und vermindert das Risiko wichtige Daten zu vergessen. Überlege dir außerdem auch Antworten auf die typischen Personalerfragen, denn Fragen nach den „Stärken und Schwächen“ oder „warum du unbedingt für dieses Unternehmen arbeiten möchte“ oder „was dich für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert“, kommen immer in irgendeiner Form. Daher überlege dir schon im Vorhinein wie du auf solche Fragen antwortest und reagierst.
3. Die Vorbereitung der Körpersprache im Bewerbungsgespräch:
Diese wird leider viel zu oft vernachlässigt oder sogar komplett vergessen. Das ist auch wenig überraschend, da diese Art der Vorbereitung die schwierigste von allen ist, denn wie soll man sich überhaupt die passende Körpersprache im Bewerbungsgespräch aneignen? Und dennoch ist diese Thematik ungemein wichtig da wir ohne regelmäßige Übung oftmals nonverbale Gesten, Mimik oder Signale senden die nicht unbedingt vorteilhaft sein können. Wir haben für dich die gängigsten Fehler und Lösungsvorschläge zum Thema Körpersprache im Bewerbungsgespräch zusammengestellt.

Die Körpersprache im Bewerbungsgespräch – Die 3 häufigsten Fehler

Die Körpersprache im Bewerbungsgespräch – #1 Lascher Händedruck 

Der Handdruck ist genauso individuell wie die Handschrift und ist ein wichtiger Punkt beim Thema Körpersprache im Bewerbungsgespräch. In der Aufregung eines Bewerbungsgesprächs kann es schon mal vorkommen, dass der Händedruck etwas zu lasch ausfällt. Generell gilt, dass er weder zu fest noch zu lasch sein sollte, jedoch ist aus diesen beiden Optionen Letzteres das größere Übel.

Ein zu lascher Händedruck ist für nicht wenige Recruiter durchaus ausschlaggebend eine Absage zu erteilen, vor allem wenn die ausgeschrieben Stelle, eine mit viel Kundenkontakt ist und ein guter Händedruck also auch zukünftig wichtig für das Auftreten der Firma ist.

Die Körpersprache im Bewerbungsgespräch – #2 Falsche Körperhaltung

Sobald die Begrüßung vorbei ist, wird dir in der Regel ein Sessel angeboten. Wenn du dich aber in diesen Sessel plumpsen lässt, wie auf die Couch zu Hause vor dem Netflix Marathon und dich lässig positionierst, tust du dir damit keinen Gefallen bei deiner Körpersprache im Bewerbungsgespräch!

Ebenso ungünstig ist das Übereinanderschlagen der Beine, aufstützen auf dem Tisch mit den Ellbogen, nervöses Wippen mit dem Fuß oder hektisches spielen mit einem Stift oder sonstigem was du in der Hand haben könntest. Hab eine souveräne Körpersprache in deinem Bewerbungsgespräch.

Verbesserungsvorschlag: Voraussetzung für einen gelungenen Händedruck ist, die ganze Hand des Gegenübers zu umschließen. Der Händedruck sollte fest sein aber nicht so, dass man ihr/ihm die Finger bricht oder man Knochen knacksen hört. Des Weiteren ist es ungemein wichtig den Blickkontakt zu halten und zu lächeln, immerhin freut man sich ja auch über die Einladung zu Gespräch – das sollte auch nonverbal kommuniziert werden und sich in der Körpersprache im Bewerbungsgespräch wiederspiegeln.

Verbesserungsvorschlag: Achte auf eine aufrechte Sitzhaltung und vermeide es dich zu weit nach hinten zu lehnen, das vermittelt Selbstbewusstsein und Kompetenz. Es ist ratsam die komplette Sitzfläche zu nutzen und dich in passenden Momenten mit dem Oberkörper leicht nach vorne zu lehnen. Diese Körpersprache im Bewerbungsgespräch zeugt von Interesse.

Die Körpersprache im Bewerbungsgespräch – #3 Verschränkte Arme

Manche Menschen haben die Angewohnheit während eines Gespräches die Arme vor sich zu verschränken. Das passiert oftmals ganz automatisch und unbewusst und zumeist genau dann, wenn wir uns unwohl mit einer Frage bzw. Situation, uns angegriffen fühlen oder es einfach langweilig ist. Da verschränkte Arme neben Verschlossenheit und Unsicherheit auch mit Arroganz oder Egoismus in Verbindung gebracht werden ist diese Körpersprache in Bewerbungsgesprächen dringend zu vermeiden.

Körpersprache Bewerbungsgespräch verschränkte Arme
Verschränkte Arme machen keinen guten Eindruck.

Verbesserungsvorschlag: Wenn du an einem Besprechungstisch sitzt kannst du die Unterarme gerne leicht auf dem Tisch platzieren, sofern du dich damit wohl fühlst und es zur Situation passt. Ansonsten lege deine Hände mit den Handflächen nach oben locker auf deine Oberschenkel, das signalisiert deinem Gegenüber Offenheit, Vertrauen, Ehrlichkeit und Ruhe. Außerdem zu empfehlen sind ruhige und langsame Hand-Bewegungen, während du beispielsweise deinen Wörtern Nachdruck verleihen möchtest mit Hilfe der Körpersprache im Bewerbungsgespräch.

Körpersprache Bewerbungsgespräch offene Arme
Besser ist eine offene Geste mit den Händen.

Die Körpersprache im Bewerbungsgespräch – Fazit

Wichtigstes Gebot ist bei allem immer zuerst ruhig bleiben und atmen. Wenn du nicht in Hektik verfällst, wird dir vieles leichter fallen. Versuche selbstbewusst und sicher Aufzutreten und Souveränität auszustrahlen. Am allerwichtigsten ist dabei aber: Bleib immer du selbst! Wenn du nur jemanden vorspielst, der du nicht bist wird das ziemlich sicher schnell auffallen und gekünstelt falsch wirken. Bleib dir treu, übe deinen Auftritt und Bereite dich gut vor, dann kann fast nichts mehr schief gehen mit deiner Körpersprache im Bewerbungsgespräch. Wenn du auch Tipps rund um das Bewerbungsschreiben oder das richtige lesen von Stellenanzeigen suchst schau doch mal auf www.absolventen.at vorbei hier findest du viele hilfreiche Beiträge rund um Bewerbung, Berufseinstieg und Karriere. Viel Erfolg bei deiner nächsten Bewerbung!

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